Deeskalationstraining gewinnt für Unternehmen mit öffentlichem Kundenkontakt zunehmend an Bedeutung. Ob im Beratungscenter, bei Mitarbeitenden von Verkehrsbetrieben oder im Außendienst – täglich treffen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf Menschen in Stress-, Ausnahmesituationen oder mit hohem Konfliktpotenzial. Aktuelle Medienberichte über Übergriffe, Bedrohungen und eskalierende Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum zeigen, wie schnell Situationen kippen können.
Deeskalationstraining - Bedrohliche Situationen meistern
Umgang mit Aggression und verletzendem Verhalten: Konflikte sicher lösen – bevor sie eskalieren
Ein professionelles Deeskalationstraining vermittelt Sicherheit im Auftreten, schärft die Wahrnehmung für Frühwarnzeichen und stärkt die Handlungskompetenz unter Druck. Mitarbeitende lernen, ruhig und klar zu kommunizieren, Grenzen zu setzen und Konflikte frühzeitig zu entschärfen – bevor sie eskalieren. So schützen Unternehmen nicht nur ihre Beschäftigten, sondern stärken auch Servicequalität, Image und das Vertrauen der Öffentlichkeit.
Kursinhalt
- Mindset stärken – veränderter Blick auf schwierigen Situationen
- Verhaltensauffälligkeiten rechtzeitig erkennen und einordnen
- Umgang mit Konflikten und aggressiven Personen
- Psychologie der Eigensicherung
- Strategie und Taktiken zum Schutz von Dritten
- Selbstbewusste Körpersprache trainieren
- Strategien für Sicherheit auf Dienstreisen und ÖPNV
- Einfache Eigenschutztechniken
Deeskalation und Resilienz
Strategien zum Schutz und zur Stärkung im publikumsintensiven Bereich
Durch die Förderung von Deeskalationskompetenz und psychischer Resilienz werden Mitarbeiter*innen befähigt, Konflikte souverän zu meistern und gesundheitliche Folgeschäden zu vermeiden.
Die zunehmende reale oder angedrohte Gewalt gegenüber Mitarbeiter*innen in öffentlichen Einrichtungen macht eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dieser Gefährdung unumgänglich. Um dieser Entwicklung entschieden entgegenzutreten, verfolgt das Konzept zwei zentrale Ziele:
1. Stärkung der Handlungskompetenz
Es gilt, die subjektiv wahrgenommene Sicherheit der Mitarbeiter*innen spürbar zu erhöhen. Durch die Vermittlung praxisnaher Methoden und Verhaltensweisen werden sie befähigt, schwierige Situationen künftig noch souveräner, konstruktiver und deeskalierender zu bewältigen.
2. Psychische Entlastung und Prävention
Sowohl selbst erlebte als auch beobachtete belastende Ereignisse können sich zu ernsthaften psychischen Belastungen summieren. Die Folgen sind vielfältig: gesundheitliche Probleme, steigende Fehlzeiten, Ängste oder innerer Rückzug. Das Training bietet den notwendigen Raum, um diese Erfahrungen zu reflektieren und durch gezielte Übungen zu verarbeiten. Dies ist eine wesentliche Maßnahme der Fürsorge. Erkenntnisse der Stressforschung (z. B. das transaktionale Stressmodell nach Lazarus oder das Stressimpfungstraining nach Meichenbaum) belegen: Wer über bewusste Bewältigungskompetenzen verfügt, entwickelt signifikant weniger Stresssymptome und psychische Langzeitfolgen.
Fazit Die Vermittlung dieser Kompetenzen ist ein entscheidender Beitrag dazu, dass der öffentliche Raum sicher, angstfrei und bürgernah bleibt – ganz im Sinne eines „offenen Hauses“.
Formate & Preise
Der Safe in the City – Kurs für Frauen ist als hochwertiges Präventionsformat konzipiert
DAUER & PREISE
1. Modul: Grundlagen (1. Seminartag)
2. Modul: Szenario-Tag (2. Seminartage)
Preise auf Anfrage
MODUL 1:
Die Inhalte dieses Moduls werden individuell und bedarfsorientiert zusammengestellt. Dabei berücksichtigen wir gezielt Ihre berufsspezifischen Anforderungen und typischen Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht die praxisnahe Vermittlung klarer Strategien und eines strukturierten methodischen Vorgehens mit direktem Bezug zum Arbeitsalltag. Ziel ist es, dass Ihre Mitarbeiter*innen in kritischen Situationen vorbereitet, handlungssicher und selbstbewusst agieren können.
MODUL 2:
Dieses Modul dient dazu, die Teilnehmer*innen gezielt auf unerwartete Situationen aus ihrem beruflichen Umfeld vorzubereiten und ihre Reaktionsfähigkeit in unterschiedlichen Szenarien zu stärken. Die Inhalte aus Modul 1 werden aufgegriffen und praxisorientiert vertieft. Durch intensive Übungen und realitätsnahe Trainingssequenzen sammeln die Teilnehmer*innen praktische Erfahrungen und entwickeln ihre Handlungskompetenz weiter.
GRUPPENGRÖSSE
8 bis max. 12 Teilnehmer*innen, um einen sicheren Rahmen und hohe Qualität zu gewährleisten.
KURSLEITUNG
Andreas Ertl
EXTERN
Durchführung direkt in Ihrem Unternehmen, angepasst an Ihre räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.
INHOUSE
In unseren eigenen Seminarräume in München – Obersendling
WEITERE INFORMATIONEN
Unser Experten-Team (mehr)
Presse und Medien (mehr)
Akademieräume (mehr)
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